| Begriff | Was ist das? | Wo? |
|---|---|---|
| Asteroid | Felsiger oder metallischer Brocken, Meter bis hunderte Kilometer groß | im All, meist zwischen Mars und Jupiter |
| Komet | „Schmutziger Schneeball“ aus Eis, Staub und Gestein, bildet nahe der Sonne einen Schweif | im All, kommt aus den äußeren Bereichen des Sonnensystems |
| Meteoroid | Kleines Stück aus Fels oder Staub, oft nur sandkorngroß | im All |
| Meteor | Die Leuchterscheinung, wenn ein Meteoroid in der Lufthülle verglüht, die „Sternschnuppe“ | in der Atmosphäre, 70 bis 120 km hoch |
| Meteorit | Ein Stück, das den Flug durch die Atmosphäre übersteht und auf dem Boden landet | auf der Erde |
Asteroid: der Felsbrocken

Asteroiden bestehen aus Gestein oder Metall und kreisen um die Sonne, die meisten im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter. Sie haben keinen Schweif, weil sie kaum Eis enthalten. Mehr dazu auf unserer Seite über Asteroiden.
Komet: der Schneeball mit Schweif

Kometen bestehen aus Eis, gefrorenen Gasen, Staub und Gestein. Die meiste Zeit verbringen sie tiefgefroren weit draußen im Sonnensystem, im Kuipergürtel hinter Neptun oder in der fernen Oortschen Wolke. Kommt ein Komet der Sonne nahe, verdampft das Eis. Um den festen Kern bildet sich eine leuchtende Hülle, die Koma, und der Sonnenwind bläst daraus einen Schweif, der Millionen Kilometer lang werden kann. Er zeigt immer von der Sonne weg.
Der bekannteste Komet ist der Halleysche Komet. Er kommt etwa alle 76 Jahre wieder, das nächste Mal im Jahr 2061.
Meteoroid, Meteor und Meteorit: eine Reise in drei Namen
Hier wechselt der Name, je nachdem, wo sich das Teilchen gerade befindet:
- Meteoroid: Solange das kleine Stück durchs All fliegt.
- Meteor: Wenn es mit bis zu 70 Kilometern pro Sekunde in die Lufthülle eintritt und dabei aufleuchtet. Das ist die Sternschnuppe. Nicht das Teilchen selbst leuchtet so hell, sondern vor allem die stark erhitzte Luft um es herum.
- Meteorit: Wenn ein Rest den Flug übersteht und auf dem Boden landet.

Die allermeisten Meteoroide sind winzig und verglühen vollständig. Nur größere Brocken erreichen als Meteorit den Boden. Der größte in Nordamerika gefundene Meteorit ist der Willamette-Meteorit mit rund 15 Tonnen.

Wie hängt das alles zusammen?
Kometen verlieren auf ihrer Bahn ständig Staub. Kreuzt die Erde diese Staubspur, gibt es viele Sternschnuppen auf einmal: einen Meteorstrom. Die Perseiden im August stammen zum Beispiel vom Kometen 109P/Swift-Tuttle, die Orioniden im Oktober vom Halleyschen Kometen. Die Geminiden im Dezember sind eine Ausnahme: Sie stammen vom Asteroiden Phaethon. Wann der nächste Strom kommt, steht in unserem Himmelskalender.