Warum der Mond seine Form ändert
Der Mond leuchtet nicht selbst, er wird von der Sonne angestrahlt. Auf seinem Weg um die Erde sehen wir in rund 29,5 Tagen mal mehr, mal weniger von seiner beleuchteten Hälfte: von Neumond über das erste Viertel zum Vollmond und über das letzte Viertel wieder zum Neumond. Eselsbrücke für die Nordhalbkugel: Ist der Mond links beleuchtet wie der Bogen eines kleinen geschriebenen „a“, nimmt er ab. Ist er rechts beleuchtet, nimmt er zu.
Was ist ein Blutmond?
So nennt man eine totale Mondfinsternis. Sonne, Erde und Mond stehen dann genau in einer Linie, und der Vollmond wandert durch den Schatten der Erde. Ganz dunkel wird er dabei nicht. Die Lufthülle der Erde lenkt etwas rotes Sonnenlicht in den Schatten, deshalb leuchtet der Mond kupferrot. Eine Mondfinsternis kannst du ohne Schutzbrille ansehen.
Was ist ein Supermond?
Die Bahn des Mondes ist kein exakter Kreis. Fällt ein Vollmond in die Nähe des erdnächsten Punkts, wirkt er etwas größer und heller. Wir nennen ihn hier Supermond, wenn er näher als 360.000 Kilometer ist. Steht der Vollmond dagegen fern, spricht man von einem Minimond.
Wann sieht man den Mond?
Der Vollmond geht ungefähr bei Sonnenuntergang auf und steht um Mitternacht im Süden. Der zunehmende Mond ist am Nachmittag und Abend zu sehen, der abnehmende in der zweiten Nachthälfte und am Vormittag. Wann er am Tag zu sehen ist, zeigt der Abschnitt „Den Mond am Tag sehen“ weiter oben. Wo er gerade steht, zeigt das Mini-Planetarium. Mehr über unseren Begleiter steht im Lexikon.
Berechnungen: Astronomy Engine von Don Cross (MIT-Lizenz), alles wird in deinem Browser berechnet. Mondfoto: Gregory H. Revera (CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons). Ortsdaten: GeoNames (CC BY 4.0).